Das Tambourcorps Ottfingen war seit Bestehen sehr reisefreudig. Fast jährlich unternahm der Verein Tagesausflüge. Meistens wurden die Weinorte an Rhein und Mosel wie beispielsweise Cochem (1977) und Remagen (1983) als Ziele ausgewählt. Aber auch Bochum mit Bergbaumuseum (1974), Duisburger Zoo mit Düsseldorfer Altstadt (1976), Paderborn mit Freizeitpark Stuckenbrock (1981) sowie der Panorama-Park (1985) waren Ausflugsziele des Tambourcorps.

 

1983
Dass es bei diesen Reisen recht lustig zuging, kann man dem Jahresbericht 1983 entnehmen: ”Unser diesjähriger Ausflug führte zum Weinfest nach Remagen, und zwar am 17. September. Wie auf den meisten unserer Ausflüge war auch in diesem Jahr die Stimmung gut. Der gesamte Tag stand zur freien Verfügung. Von den angebotenen Weinen wurde reichlich Gebrauch gemacht. Trotz einer etwas turbulenten Rückfahrt kann man diesen Ausflug doch als gelungen bezeichnen.”

 

1987
Der erste mehrtägige Ausflug wurde im Oktober 1987 unternommen. Die Residenzstadt Würzburg sowie Miltenberg waren für zwei Tage die Ausflugsziele des Tambourcorps.

 

1989
Seit 1989 werden regelmäßig alle zwei Jahre dreitägige Vereinsausflüge durchgeführt. Über die Pfingsttage 1989 war das Tambourcorps zu Gast in Trier. Dort fand das 1. Bundesmusikfest statt. Neben einer Stadtführung sowie einer Moselschifffahrt konnten die Musikdarbietungen der zahlreichen Vereine verfolgt werden. Auch wurde das Konzert des Musikvereins ”Treue” Ottfingen auf dem Domplatz besucht. Den Abschluss der Reise bildete ein Abstecher nach Luxemburg.

 

1991
Im Oktober 1991 war die Hansestadt Lübeck Ausflugsziel des Vereins. Am zweiten Reisetag wurde eine Fahrt nach Hamburg unternommen, wo bei einer Stadt- und Hafenrundfahrt Deutschlands ”Tor zur Welt” aus der Nähe betrachtet werden konnte. Die Rückfahrt von Lübeck wurde mit einem Aufenthalt in den Ostseebädern Travemünde und Timmendorfer Strand verbunden.

 

1993
Im Herbst 1993 wurde erstmals in der Vereinsgeschichte ein Ausflug mit der Bahn durchgeführt. Ziel war die bayerische Landeshauptstadt München. Durch zahlreiche Programmpunkte konnten den 83 Teilnehmern die Münchener Sehenswürdigkeiten und Lebensgewohnheiten näher gebracht werden. Diese Reise wurde auch mit einem Ausflug zu Münchens heiligem Berg - dem Kloster Andechs - verbunden. Hier boten die Mönche alles an, was Leib und Leben zusammenhält: Von der Haxe bis zum guten Klosterbier.

 

1995
Nach dem Motto “Eine Seefahrt die ist lustig...” führte der Vereinsausflug 1995 über die Ostsee nach Schweden. Ziel der dreitägigen “Minikreuzfahrt” war die Hafenstadt Göteborg. Neben der Seereise waren die Stadt- und Westküstenrundfahrt weitere Höhepunkte des Ausflugs. Den Abschluss der Reise bildete ein kurzer Abstecher in die Hansestadt Bremen.

 

1997
Im Oktober 1997 war die Domstadt Regensburg für drei Tage das Ausflugsziel des Tambourcorps. Neben einer Stadtführung durch die mittelalterliche Altstadt wurde ein Ausflug zum Kloster Weltenburg, eine Schifffahrt durch den Donaudurchbruch sowie die Besichtigung der Befreiungshalle in Kehlheim unternommen. Ein besonderes und lustiges Ereignis dieses Ausfluges war das “Regensburger Rittermahl”, welches in einem urigen Gewölbekeller serviert wurde.

 

1999
Mit 90 Personen und zwei Reisebussen führt der Ausflug 1999 in die Weltstadt London. Bei einer Stadtrundfahrt und Schifffahrt auf der Themse konnten die zahlreichen Sehenswürdigkeiten dieser Metropole aus der Nähe betrachtet werden. Der Besuch eines typischen Pubs sowie des weltberühmten Wachsfigurenkabinetts von “Madame Taussaud’s” durften bei dieser Reise natürlich nicht fehlen.

 

2001
Im Herbst 2001 war Berlin Ziel des Vereinsausfluges. Mit dem ICE erreichten die 89 Teilnehmer schnell die facettenreiche Bundeshauptstadt. Bei einer Schifffahrt auf der Spree sowie einer großen Stadtrundfahrt lernten die Ausflügler viele interessante Sehenswürdigkeiten dieser Stadt kennen. Den Höhepunkt der dreitägigen Reise bildete ein Besuch des Plenarsaals sowie der Glaskuppel des Reichstagsgebäudes. Bei der Rückfahrt stellten alle Teilnehmer beeindruckend fest: “Berlin ist eine Reise wert!”

 

2003
Nachdem wir im September unser 50jähriges Bestehen mit einem großen Musikfest gebührend gefeiert hatten, unternahmen wir jetzt mit 87 Teilnehmern einen dreitägigen Vereinsausflug nach Paris. Nach der Ankunft konnten die Ausflügler die Metropole an der Seine zunächst auf eigene Faust mit der Metro erkunden. Beim gemeinsamen Abendessen wurden dann die ersten Eindrücke untereinander ausgetauscht. Der zweite Reisetag begann mit einer großen Stadtrundfahrt, bei der die Teilnehmer die berühmten Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise Eiffelturm, Champs-Elysées, Arc de Triomphe und Notre-Dame aus der Nähe betrachten konnten. Nach der Mittagspause lernten die Ausflügler bei einer Seine-Rundfahrt die Weltstadt von der Wasserseite aus kennen. Anschließend stand der Montmartre-Hügel mit der Basilika Sacré-Coeur auf dem Programm, von wo sich ein Blick auf das abendliche Paris bot. Am letzten Reisetag wurde der Louvre, eines der größten Museen der Welt, besichtigt. Dort konnten wir u.a. das weltberühmte Gemälde der Mona Lisa betrachten. Nachmittags begann die Heimreise ins Sauerland. Alle Teilnehmer waren von dem kurzen, aber sehr eindrucksvollen Ausflug nach Paris begeistert.

 

2005
Vom 1. bis zum 3. Oktober unternahmen wir mit 86 Teilnehmern einen dreitägigen Vereinsausflug nach Bamberg. Das als „fränkisches Rom“ bezeichnete Reiseziel ist von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt worden. Nach der Ankunft konnten wir bei einer Stadtführung die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der 1000jährigen Stadt kennen lernen. Beim gemeinsamen Abendessen in einem Brauhaus wurden dann die ersten Eindrücke untereinander ausgetauscht. Der zweite Reisetag begann mit einem Abstecher ins obere Maintal zum Franziskanerkloster Vierzehnheiligen. Dort wurde der Erntedankgottesdienst in der beeindruckenden Wallfahrtsbasilika (Foto) besucht sowie ein gemeinsames Mittagessen eingenommen. Nächster Programmpunkt war ein Besuch der Altenburg, von wo sich ein beeindruckender Blick über Bamberg und das Umland bot. Am Abend hatten wir viel Spaß und eine tolle Stimmung bei Musik und Tanz in einem urigen Gewölbekeller. Am dritten Reisetag wurde zunächst eine Schifffahrt auf der Regnitz sowie dem Main-Donau-Kanal unternommen. Anschließend konnten wir das Weltkulturerbe Bamberg noch auf eigene Faust entdecken, bevor die Heimreise
angetreten wurde. Alle Teilnehmer waren von dem Ausflug ins Frankenland begeistert.

 

2007
Vom 28.09. bis 30.09.2007 unternahmen wir mit 67 Teilnehmern einen dreitägigen Ausflug nach Leer, Norderney und Papenburg. Erstes Ziel war die alte Hafen- und Handelstadt Leer, dem „Tor Ostfrieslands“. Dort wurde zunächst im Rahmen einer Stadtführung das historische Rathaus aus dem Jahr 1864, der Museumshafen sowie die liebevoll restaurierte Altstadt besichtigt. Nach dem Zimmerbezug in einem zentral gelegenen Hotel erlebte die Gruppe einen unvergesslichen Barbecueabend in der urigen „Texas River-Ranch“ am Ufer der Ems. Am zweiten Reisetag stand Norderney, die zweitgrößte der ostfriesischen Inseln, auf dem Programm. Nach einer kurzweiligen und stürmischen Fährüberfahrt standen die Busse zur Inselrundfahrt am Anleger bereit. Bei dieser Rundfahrt lernten die Ausflügler die endlos erscheinende Dünenlandschaft im Ostteil der Insel sowie das mondäne Flair der Stadt Norderney kennen. Anschließend bestand Gelegenheit zu einem Strandspazierung oder einem Einkaufbummel in den zahlreichen Geschäften der Insel. Nach der Rückankunft in Leer ließ man sich mit einem mehrgängigen Menü vom Hotelkoch verwöhnen. Abschluss des ereignisreichen Tages bildete ein gemütliches Beisammensein in der urigen Hotelbar „Fischerkate“. „Zu Besuch bei den Ozeanriesen“ lautete das Motto des dritten Reisetages. Bei einer Führung durch das Besucherzentrum der Papenburger Meyer Werft erhielten die Teilnehmer interessante Einblicke in den modernen Schiffbau. In den beiden gigantischen Werfthallen konnten die in Bau befindlichen großen Kreuzfahrtschiffe „AIDAbella“ und „Celebrity Solstice“ bewundert werden. Nach einem gemeinsamen Mittagessen bestand noch Gelegenheit, Papenburg mit seinen zahlreichen Kanälen sowie die Brigg „Friederike von Papenburg“ (Foto) zu besichtigen. Alle Teilnehmer waren von dem maritimen Wochenende begeistert.

 

2009
Wir unternahmen jetzt mit 92 Teilnehmern eine erlebnisreiche dreitägige Mini-Kreuzfahrt auf der Nordsee. Im Rahmen einer kombinierten Bus-/Schiffsreise wurde zunächst die belgischen Hafen- und Handelsstadt Antwerpen besucht. Dort konnten die vielfältigen Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise der Grote Markt oder der Liebfrauendom mit den berühmten Rubens-Gemälden besichtigt werden. Anschließend erfolgte die Weiterfahrt in den Europoort Rotterdam, dem größten Seehafen Europas. Dort wurde auf der „Pride of Hull“ eingecheckt, die mit 215 m Länge und den 12 Decks zu den größten Kreuzfährschiffen der Welt zählt. Nach einer stürmischen Nachtüberfahrt erreichten wir am nächsten Morgen Nordengland. Dort wurde die gut erhaltene mittelalterliche Stadt York im Rahmen einer Stadtführung besichtigt. York zeichnet sich durch verwinkelte Gassen, stilvolle Läden, Museen und Pubs sowie eine komplett erhaltene Stadtmauer aus. Alles wird jedoch überragt von der imposanten Kathedrale York Minster. Bei der Rückfahrt konnten erneut die vielfältigen Möglichkeiten an Bord des Schiffes wie Restaurants, Bars und Shops genutzt werden. Nach der Ankunft in Rotterdam am nächsten Morgen erfolgte die Weiterfahrt in die niederländische Hauptstadt Amsterdam (Bild), dem „Venedig des Nordens“. Die obligatorische Grachtenrundfahrt durfte natürlich nicht fehlen und war gleichzeitig der letzte Programmpunkt, bevor die Heimreise angetreten wurde. Alle Teilnehmer waren von dem Ausflug, der in drei Länder Westeuropas führte, begeistert.

 

2011
Wir haben mit dem diesjährigen Reiseziel des alle zwei Jahre stattfindenden dreitägigen Vereinsausfluges einen Volltreffer gelandet. Mit der Rekordteilnehmerzahl von 104 aktiven und fördernden Mitgliedern begaben wir uns auf den Weg nach Dresden, der Hauptstadt des Freistaates Sachsen. Im Rahmen einer Stadtführung lernten wir die berühmten Baudenkmäler wie Semperoper, Zwinger und Frauenkirche kennen. Am zweiten Reisetag stand die Sächsische Schweiz auf dem Programm. Dort wurde zunächst die Festung Königstein besichtigt, die sich 240 Meter über dem Elbtal erhebt und zu einer der größten Bergfestungen Europas zählt. Vom Basteifelsen bot sich dann den Ausflüglern ein beindruckender Blick auf das bizarre Elbsandsteingebirge, dem „Grand Canyon Deutschlands“. Nach einem Spaziergang durch den Park des Schlosses Pillnitz (Foto) erfolgte die Rückfahrt durch das Elbtal mit der sächsischen Dampfschifffahrt. Beeindruckend war dabei ein herrlicher Sonnenuntergang, der die Silhouette Dresdens in einem besonderen Licht erscheinen lies. Den Abend verbrachten wir im „Pulverturm“, einem historischen Gewölbekeller inmitten der Altstadt. Am letzten Reisetag konnten wir noch einmal die einmaligen Kunstschätze und weltberühmten Bauwerke Dresdens auf eigene Faust erkunden. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass Dresden zu einer der schönsten und interessantesten Städte Deutschlands zählt und zu Recht den Beinamen „Elbflorenz“ trägt.

 

2013
„Mit Volldampf durch den Harz“ hieß das Motto des diesjährigen Vereinsausfluges des Tambourcorps Ottfingen. Insgesamt 73 Teilnehmer machten sich mit zwei Reisebussen auf in den Harz, dem nördlichste deutsche Mittelgebirge. Erste Station war die Weltkulturerbestadt Goslar. Im Rahmen einer Stadtführung konnten die zahlreichen Sehenswürdigkeiten von der Kaiserpfalz bis zum eindrucksvollen Marktplatz mit dem gotischen Rathaus aus der Nähe betrachtet werden. Anschließend erfolgte die Weiterfahrt zum Hotel in Wernigerode, wo die Reisegruppe beim Dinnerbuffet von einer Harzhexe überrascht wurde. Am zweiten Reisetag stand zunächst der Hexentanzplatz bei Thale auf dem Programm. Von dort bot sich den Teilnehmern ein beeindruckender Ausblick ins rund 300 Meter tiefer liegende Bodetal. Anschließend erfolgte die Weiterfahrt nach Quedlinburg.  Die Altstadt mit den über 1.000 Fachwerkhäusern zählt ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe und konnte auf eigene Faust erkundet werden. Im Brauhaus Wernigerode ließ die Reisegruppe den ereignisreichen Tag gemütlich ausklingen. Der letzte Reisetag war gleichzeitig das Highlight des gesamten Ausfluges. Mit einem Dampfzug der Harzer Schmalspurbahn fuhr die Reisegruppe von Wernigerode auf den 1.142 m hohen Brocken. Dort oben erlebte man bei einem starken Sturm einen faszinierenden Ausblick über Norddeutschland. Auf dem sich anschließenden Heimweg waren sich  alle Teilnehmer einig, dass der Harz mit seinen schönen Städten und einer beeindruckenden Landschaft eine Reise wert ist. 


Das Foto zeigt die 73 Teilnehmer des Vereinsausfluges des Tambourcorps Ottfingen mit der Teufelsskulptur auf
dem Hexentanzplatz bei Thale.

2015
Insgesamt 57 aktive und fördernde Mitglieder machten sich im Oktober 2015 auf den Weg in die Hansestadt Bremen. Dort konnten die zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie Roland, Schütting (Foto), St. Petri-Dom, Schnoorviertel und natürlich die Stadtmusikanten im Rahmen einer kurzweiligen Stadtführung aus der Nähe betrachtet werden. Zufällig sah man zahlreiche deutsche Ministerpräsidenten, die sich im Bremen Rathaus zu einer Konferenz versammelt hatten. Der Abend klang gesellig in einer Brauereigaststätte aus. Reiseziel des zweiten Tages war Bremerhaven. Nach einer gemeinsamen Hafenrundfahrt hatten die Teilnehmer in den „Havenwelten“ die Möglichkeit, je nach Interessenlage sich das Klima- oder Auswandererhaus bzw. andere Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Ein äußerst gelungener Abend fand dann im Bremer Hofbräuhaus statt, wo man wiederum zufällig auf eine Reisegruppe des Schönauer Schützenvereins traf. Rund 100 Wendsche sorgten dort für eine ausgelassene Stimmung. Am letzten Reisetag konnte jeder Teilnehmer nochmal Bremen auf eigene Faust entdecken, bevor am späten Nachmittag die Heimreise angetreten wurde. Alle Teilnehmer waren vom Ausflug an die Weser begeistert.